Systema - Informationen zur Sportart und Schulen in Deutschland

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Systema Geschichte und Bedeutung

Systema ist eine russische Kampfkunst, deren Wurzeln bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Geographische, klimatische sowie religiöse Bedingungen Russlands haben die Kampfkunst beeinflusst. Der russische Kampfstil wurde von Eliteeinheiten der Streitkräfte erlernt und gelehrt. Anfang der 90er Jahre erhielt die Kampfkunst ihren Namen durch Mikhail Ryabko, der Systema seit seiner Kindheit praktizierte und Ausbilder der russischen Spezialeinheit wurde. In Deutschland wird Systema seit 1998 gelehrt. Neben den waffenlosen Kampf mit Schlägen, Tritte, Hebel oder Würfe zur Selbstverteidigung, Körperschulung und Gesundheitsförderung nimmt der Waffenkampf mit Schwert oder Säbel einen hohen Stellenwert ein. Es gibt keine festen Regeln oder sonstige reglementierte Beeinträchtigungen, anstelle dessen bilden ineinandergreifende Bewegungsprinzipien die Basis der Kampfkunst.

Techniken und Prinzipien des Systema

Die typischen Bewegungsabläufe resultieren aus den Verbund von Atmung, Körperhaltung und mentalem Zustand. Es gibt keine Einzeltechniken. Faustkampf, Ringkampf, Waffenkampf sowie Bodenkampf werden als Einheit gesehen, die Bewegungen sind ineinander greifend, fließend, weich und gleitend.

Atmungslehre

Mit der korrekten Atmung wird die Fähigkeit trainiert, Bewegungen und Schwachpunkte des Gegners zu erkennen.

Ringkampf

Im Ringkampf wird gelehrt, die Statik des Gegners durch Drücken, Ziehen oder Hebeln zu stören. Befreiungen aus Halte-, Hebel- und Würgegriffe gegen mehrere zum Teil bewaffnete Angreifer gehören dazu.

Faustkampf

Mit Schlag- sowie Tritttechniken können gegnerische Attacken gestoppt und eigene Treffer durch explosives Angreifen ermöglicht werden.

Waffenkampf

Im Waffenkampf wird neben den Umgang mit Waffen eine effektive Selbstverteidigung gegen Angriffe durch Messer, Stock, Kette, Schwert oder Säbel gelehrt. Massage Entspannungsmassagen dienen der Ausgeglichenheit und Flexibilität des Körpers. Bedeutung des Schwert- und Säbelkampfes Der waffenlose Kampf sowie der Umgang mit Waffen sind auf den Bewegungsprinzipien des Schwert- oder Säbelkampfes zurückzuführen und sind fester Bestandteil des Trainings. Durch die Bewegungslehre mit Schwert und Säbel werden Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt, die Präzision, Koordination, Körperbeherrschung, Konzentration und Verantwortungsbewusstsein schulen. Es dient der Verbesserung der physischen Systeme wie der korrekten Atmung, den Bewegungsformen und der Psyche. Es gibt keine Duellpositionierung, die Bewegungen werden um den Körper gleitend ausgeführt.

Kleidung im Systema

Im Systema gibt es keine Graduierungen oder Uniform. Trainiert wird ohne Schutzausrüstung in bequemer Sportkleidung. Es gibt keine Einteilung in Leistungsstufen, Anfänger und Fortgeschrittene trainieren zusammen.

Für wen ist Systema geeignet?

Systema bietet mit innovativen Taktiken und Strategien eine Alternative innerhalb des vielfältigen Angebots an Kampfkünsten und ist für jeden Alterstyp geeignet.

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